Fotografieren lernen: die wichtigsten Fotografie Tipps für Einsteiger

Viele von euch fragen sich sicherlich „wie fotografiere ich richtig“? Wer fotografieren lernen möchte, sollte sowohl etwas Geduld als auch Leidenschaft für das Thema mitbringen. Ich fotografiere nun seit mehr als sieben Jahren und habe versucht in diesem Guide die wichtigsten Fotografie Tipps für Einsteiger festzuhalten.

fotografieren lernen

Foto: pixabay.com

Agenda:

  1. Die drei Basis-Einstellungen zum fotografieren lernen: ISO, Belichtungszeit, Blende
  2. Welchen Modus man zum fotografieren lernen wählen sollte: M, AV, TV, A+
  3. Bildsensoren von Digitalkameras: Crop Faktor im Detail erklärt
  4. Das richtige Bildformat: JPEG vs RAW
  5. Fotografie Tipps zur Bildkomposition
  6. Richtig fotografieren mit der optimalen Belichtung
  7. Zoom vs. Festbrennweite: Was empfiehlt sich für Fotografie Einsteiger?

Die drei Basis-Einstellungen zum fotografieren lernen: ISO, Belichtungszeit, Blende

Als Fotografie Anfänger ist man zunächst verwirrt von den unterschiedlichen Begriffen Blende, ISO und Belichtungszeit. Man prägt sich die verschiedenen Parameter und deren Wechselwirkung vielleicht theoretisch ein, es ist aber schwer diese in der Praxis umzusetzen. Um euch den Zusammenhang der drei Größen etwas klarer zu machen, findet Ihr hier eine beispielhafte Tabelle für jeden Parameter, die Ihr euch gerne ausdrucken und in die Kameratasche stecken könnt.

Blende:

Die Blende hat grundsätzlich zwei Auswirkungen auf das Foto: zum einen lässt sich mit Ihr die Belichtung des Fotos anpassen, zum anderen kann man mit Ihr die Tiefenschärfe bzw. das „Bokeh“ steuern.

Bei der Belichtung gilt, je kleiner die Blendenöffnung (dementsprechend je größer die Blendenzahl), desto weniger Licht fällt auf den Sensor und dementsprechend dunkler ist das Foto. Diese Auswirkung kann man sich vielleicht auch ganz gut mit dem Spruch „wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8“ merken. Als Umkehrschluss daraus ist das Foto bei einer großen Blendenöffnung (also kleinen Blendenzahl) heller.

Öfters höre ich von Einsteigern, die fotografieren lernen möchten: „Ich möchte fotografieren wie ein Profi, also den Hintergrund unscharf stellen“. Die Funktion den Hintergrund unscharf zu stellen ist mit der Tiefenschärfe bzw. dem Bokeh gemeint und lässt sich sehr einfach mit der Blende steuern. Als Faustregel gilt hier: Bei großer Blendenöffnung (z.B. F1,8) wird der Hintergrund bei einer Fokussierung auf den Vordergrund unscharf und bei kleiner Blendenöffnung (z.B. F22) bleibt der Hintergrund bei einem Fokus auf den Vordergrund scharf.

fotografieren lernen Blende

Belichtungszeit:

Eine Veränderung der Belichtungszeit Bedingt zwei Änderungen am Foto: 1) Die Belichtungszeit hat wie die Blende eine Auswirkung auf die Belichtung des Fotos, 2) Die Belichtungszeit steuert, ob das aufgenommene Foto verwackelt oder scharf gestellt wirkt.

Für die Belichtungszeit könnt Ihr euch beim fotografieren lernen merken, dass bei einer kurzen Belichtungszeit wenig Licht auf den Sensor fällt, dementsprechend dunkler wird das Foto. Bei einer langen Belichtungszeit entsteht somit im Umkehrschluss ein helleres Foto. Wenn ihr es mit schnellen Bewegungen zu tun habt, z.B. bei Sport- oder Tieraufnahmen, dann empfiehlt es sich eine kurze Belichtungszeit (z.B. 1/1000) zu wählen.

Wenn Ihr ein bisschen mit der Belichtungszeit experimentiert habt, empfehle ich euch, Aufnahmen bei Nacht z.B. von einer Skyline zu machen. Hier solltet Ihr ein Stativ mitbringen, um die Kamera zu stützen, da Ihr eine lange Belichtungszeit benötigen werdet. Mit Hilfe der langen Belichtungszeit, wird die Nacht zum Tage gemacht und das Stativ hilft, dass das Foto nicht verwackelt. Da die Gebäude sich nicht bewegen, könnt Ihr somit den Moment in einem ganz besonderen Licht einfrieren und lediglich die Umgebung um die Häuser (z.B. vorbeifahrende Autos) wirken verschwommen.

fotografieren lernen Belichtungszeit

ISO:

Der dritte wichtige Parameter beim fotografieren lernen, ist der ISO Wert, welcher die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors festlegt. Mit der ISO Einstellung werden somit zwei Faktoren für die Aufnahme des Fotos beeinflusst: Der ISO Wert steuert zum einen die Helligkeit des Fotos und zum anderen hat er einen Einfluss auf das Rauschen (bzw. die Körnung) des Fotos.

Insbesondere in dunklen Räumen oder zu später Tagesstunde verhilft ein höherer ISO Wert dazu, das Foto heller wirken zu lassen. Ihr könnt euch also merken: je höher der ISO Wert, desto heller ist das Foto.

Mit höherem ISO Wert wird allerdings nicht nur das Foto heller, sondern auch das Rauschen des Fotos stärker. Bei einer Einsteiger Spiegelreflexkamera werdet ihr merken, dass bei einem ISO Wert von 1600 ein starkes Bildrauschen zu sehen ist. Bis zu einem ISO Wert von 400 wird das Rauschen bei einem solchen Modell eher geringer ausfallen. Wie Ihr in Punkt 2 lesen könnt, ist das Rauschen stark von dem Kamera-Modell abhängig. Bei einer Vollformatkamera könnt ihr z.B. viel höhere ISO-Werte verwenden ohne dass das Foto anfängt zu rauschen.

fotografieren lernen ISO

Welchen Modus man zum fotografieren lernen wählen sollte: M, AV, TV, A+

Als Fotografie Einsteiger war ich selbst zunächst einmal überwältigt von der Vielzahl der Einstellungsmöglichkeiten an der Einsteiger Spiegelreflexkamera. Rückblickend auf meine Erfahrung würde ich euch empfehlen, die einzelnen Größen im Detail durchzugehen, um die oben beschrieben Wechselwirkung zwischen ISO, Belichtungszeit und Blende zu verstehen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich zum fotografieren lernen z.B. mit dem AV-Modus zu starten, wo die Belichtungszeit für euch automatisch eingestellt wird. Wenn ihr dann etwas erfahrener seid, könnt Ihr euch auch an die ersten Experimente mit dem M-Modus wagen, wo ihr alle Größen selbst einstellen könnt. In Situation, wo sich die Lichtverhältnisse sehr schnell verändern, verwenden auch Profis oft noch den AV-Modus. So zum Beispiel bei einer Hochzeitsreportage, wenn man zu erst in der dunklen Kirche fotografiert hat und dann herausstürmt in das Freie, wo es ganz andere Lichtverhältnisse gibt. In diesem Fall ist es von Vorteil sich auf eine automatische Belichtungszeit zu verlassen.

Bildsensoren von Digitalkameras: Crop Faktor im Detail erklärt

Ein wichtiger Schritt beim fotografieren lernen, ist es den Unterschied zwischen Vollformat Kameras und Kameras mit einem Crop Faktor zu verstehen. Kameras mit einem Crop Faktor besitzen im Vergleich zu Vollformat Kameras einen kleineren Sensor, weshalb das Licht anders gebrochen wird und der sichtbare Bildausschnitt beschnitten wird. Wie sich der Begriff Crop-Faktor geprägt hat, könnt Ihr euch wie folgt vorstellen: die wichtigste Bezugsgröße für den Crop Faktor ist der Kleinbild-Film. Das Bildformat des Kleinbild-Films entspricht 24 x 36mm. Genau von dieser Größe ist heutzutage die Rede, wenn wir von einem Vollformatsensor sprechen.

Die Bildsensoren der ersten digitalen Kameras waren sehr viel kleiner und erst mit dem Fortschritt der Technik näherten sich diese an das aus der analogen Fotografie bekannte Kleinbildformat an. Schließlich wurde eine Sensorgröße auf den Markt gebracht, die genau dem Bildformat des Kleinbild-Films entsprach: der Vollformatsensor.

fotografieren lernen Sensor

Wie berechnet sich der Crop Faktor?

Der Crop Faktor berechnet sich aus dem Längenverhältnis der Diagonalen eines beliebigen Kamera Sensors im Vergleich zum Vollformat Sensor. Wie Ihr der Grafik entnehmen könnt ist z.B. der APS-C Sensor 1,6 kleiner als der Vollformat Sensor, deshalb wird das Foto bei selber Brennweite um den Faktor 1,6 zugeschnitten. Um den Unterschied zwischen APS-C und Vollformat Sensor zu verstehen, schaut auch gerne auf meinem Sensor Vergleich vorbei.

 

Kamera Objektiv muss zum Sensor passen: EF Objektiv vs. EF-S Objektiv

Wollt ihr nicht direkt bei euren ersten Gehversuchen mit einer Vollformatkamera auf die Füße fallen, solltet ihr als Canon Nutzer den Unterschied zwischen einem EF Objektiv und einem EF-S Objektiv verstehen, da diese auf die unterschiedlichen Sensorgrößen ausgelegt sind. Die EF-S Objektive können nur an Kameras ohne Vollformatsensor genutzt werden. Es hat eine andere Bauweise, weshalb bei einer Nutzung des Objektivs an einer Vollformatkamera der Spiegel gegen das Objektiv schlagen würde. EF Objektive wiederum sind so konstruiert, dass Sie wohl an der Vollformatkamera, als auch an Crop-Kameras genutzt werden können.

EF Objektive EF-S Objektive
Canon EF 50mm, F1,8Canon 24mm, F2,8
Canon 24-70mm, F4,0Canon 18-55mm, F3,5-5,6
Canon 16-35mm, F2,8Canon 18-135mm, F3,5-5,6
Canon 135mm, F2,0Canon 55-250mm, F4,0-5,6
Canon 70-200mm, F4,0Canon 15-85mm, F3,5-5,6

Vor- und Nachteile des Vollformat Sensors

Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten: die Preise für Vollformatkameras und die notwendigen Objektive sind deutlich teurer als bei einer Crop Kamera

Vorteile:

  • Schärferes Bild: der Sensor stellt mehr Fläche für jeden Bildpunkt bereit.
  • Geringeres Bildrauschen: durch den größeren Sensor gibt es eine größere Pixelfläche auf die mehr Licht zur Messung fällt, was wiederum darin resultiert, dass die Kamera das Helligkeitslevel leichter feststellen kann. Das Bildrauschen wird so vermindert und es können höhere ISO-Zahlen verwendet werden.
  • Geringere Tiefenschärfe: ihr bekommt ohne den Crop Faktor ein schöneres Bokeh.
  • Ultra Weitwinkel-Optionen: dadurch, dass der Crop faktor wegfällt, bekommt ihr automatisch mehr auf das Foto und so können extreme Weitwinkel Aufnahmen erstellt werden.

Das richtige Bildformat: JPEG vs RAW

Ihr solltet das Fotografieren lernen direkt richtig angehen, in dem Ihr eine Einsteiger Spiegelreflexkamera wählt die sowohl das RAW Datei Format als auch die Aufnahme als JPEG-Datei unterstützt. Als RAW-Datei bezeichnet man das Rohdatenformat (engl. raw = roh) des Fotos. Genauer gesagt, ist es das Dateiformat, dass nach der Digitalisierung weitgehend ohne Bearbeitung auf die Speicherkarte geschrieben wird. Die RAW-Datei beinhaltet noch die Originaldaten der Aufnahme, welche Vor- und Nachteile, das mit sich bringt findet Ihr unten aufgeführt.

JPEG ist ein Dateiformat, welches bedingt, dass das Foto bereits in der Kamera mit den angegebenen Einstellungen komprimiert und entwickelt wird. Bei so gut wie jeder Einsteiger Spiegelreflexkamera könnt ihr in den Einstellungen zwischen RAW und JPEG unterscheiden und auch die Funktion „RAW+JPEG“ auswählen, die bedingt, dass beide Formate auf einmal aufgenommen werden.

Vorteile von RAW:

  • Feine Abstufung der Helligkeitswerte: Durch die feine Abstufung der Helligkeitswerte sind Details in hellen oder dunklen Bereichen deutlich besser sichtbar.
  • Nachbearbeitung: Ihr könnt bei der Nachbearbeitung des Fotos noch deutlich mehr rausholen. Z.B. ein überbelichteter Himmel kann auf diese Weise in dem meisten Fällen einfacher wieder hergestellt werden. Zudem lässt sich der Weißabgleich, Kontrast und die Schärfe nachträglich von Grund auf anpassen.
  • Urheberrechte sind klar: Die RAW-Datei enthält die Urheberrechte des Fotos. So kann im Streitfall immer auf die RAW-Datei zurückgegriffen werden. 

Nachteile von RAW:

  • Großes Dateiformat: Die Größe der RAW-Datei überschreitet bei weitem die Größe der JPEG-Datei. Dies hat zur Folge, dass die Speicherkarte schneller voll ist und bei einer Serienaufnahme weniger Fotos hintereinander gemacht werden können, da große Fotos länger Zeit benötigen um auf die Speicherkarte geschrieben zu werden.
  • Lesbarkeit: Das RAW Datei-Format ist nicht von jedem Grafikprogramm lesbar.
  • Umwandlung in anderes Format: Um die Daten weiterverarbeiten zu können, z.B. um diese in der Druck geben zu können, müssen sie zwangsläufig in ein anderes Dateiformat umgewandelt werden.

Die Vorteil des RAW-Datei Formats sind die Nachteile des JPEG Datei-Formats und umgekehrt. Ihr werdet schnell merken, dass sobald eure Ansprüche an die Fotografie wachsen eine Aufnahme und Weiterverarbeitung im RAW Datei-Format unabdingbar wird. Zum fotografieren lernen würde ich euch empfehlen eure eigenen Erfahrungen mit beiden Formaten zu sammeln und die Unterschiede anhand von einer Aufnahme mit der „RAW+JPEG“ Einstellung zu verstehen.

Fotografie Tipps zur Bildkomposition

Bei der Bildkomposition trennt sich in der Fotografie die Spreu vom Weizen. Die Bildkomposition ist eine eigene Kunst und Wissenschaft in sich, für die es keine ganz klaren Regeln gibt. Es hat mit Geometrie, Farbspielen, Perspektivenwechseln und Schatten und Licht zu tun. Die Bildkomposition definiert letztendlich wie bei einem Bildmaler den Stil des Fotografen und hat deshalb auch sehr viel mit Intuition und Erfahrung zu tun.

Um euch dennoch, ein paar Fotografie Tipps für die Bildkomposition zu geben, findet Ihr im Folgenden ein paar Fotografie Grundlagen, die mir geholfen haben:

Der goldene Schnitt

Der goldene Schnitt gibt ein bestimmtes Teilungsverhältnis für die Aufteilung der einzelnen Elemente in einem Foto an. Wie unten aufgeführt besagt die Regel, wenn Fotos bzw. Elemente in einem Teilungsverhältnis (38,2% : 61,8%) angeordnet sind, so wirkt deren Erscheinungsbild als harmonisch.

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Linienführung

Aufsteigende Linien halten den Blick länger im Bild und richten die Blickrichtung des Beobachters in eine bestimmte Richtung. Absteigende Linien werden als ruhiger und weniger spannungsvoll wahrgenommen. Hier läuft man Gefahr, dass der Blick des Beobachters zu schnell aus dem Bild wandert.

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Horizont

Bei Landschaftsaufnahmen wirkt ein nicht begradigter Horizont als störend. Ordnet ihr den Horizont genau in der Bildmitte an, so wirkt dies meist sehr langweilig und spannungslos auf den Beobachter. Aus diesem Grund kann es Sinn machen bei einem schönen Himmel einen großen Teil davon mit auf das Foto zu nehmen oder bei einer aufregenden Landschaft diese entsprechend in Szene zu setzen.

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Symmetrie

Symmetrie kommt sehr häufig in der Natur vor und wird von den Menschen als schön wahrgenommen. Beim Erstellen von symmetrischen Aufnahmen sollte man die Symmetrien sehr genau einhalten. Ist dies nicht möglich, kann es auch besonders wirken, mit einem Foto stark davon abzuweichen.

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Muster

Regelmäßigkeiten, wie z.B. sich wiederholende Muster, werden von dem Beobachter als angenehm und schön wahrgenommen. Um eine besondere Spannung in dem Foto aufzubauen, kann es auch interessant sein, ein sich wiederholendes Muster abrupt zu unterbrechen.

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Licht und Schatten

Fotografie ist malen mit Licht. Die richtige Inszenierung von Licht und Schatten kann bei dem Betrachter eine besondere, mystische Wahrnehmung hervorrufen. In diesem Zusammenhang eignen sich entweder sehr außergewöhnliche Farben oder Schwarz-Weiß Fotos.

fotografieren lernen licht und schatten

Richtig fotografieren mit der optimalen Belichtung

Der richtigen Belichtung möchte in diesem Beitrag einen eigenen Absatz widmen, da diese meiner Meinung ausschlaggebend für die Erstellung einer guten Aufnahme ist.

Bei der Belichtung muss man grundsätzlich zwischen künstlichen Licht (im Fotostudio) und natürlichem Licht unterscheiden. Da dieser Beitrag insbesondere Fotografie Tipps für Einsteiger die fotografieren lernen möchten bereithält, lasse ich die Belichtung mit künstlichem Licht außen vor und widme mich ausschließlich dem natürlichen Licht.

Grundsätzlich solltet ihr bei der Portrait oder Produktfotografie harte Lichtbrüche vermeiden, um die Elemente gleichmäßig auszuleuchten. Wollt ihr z.B. an einem Sommertag ein Portrait von einer Person aufnehmen, so macht das nicht in der prallen Sonne, sondern sucht euch einen schattigen Platz, der ermöglicht, dass der Körper der Person gleichmäßig ausgeleuchtet ist.

Meine Lieblingsstunde zum fotografieren ist der Sonnenuntergang bzw. die Abenddämmerung. Solltet ihr hier Aufnahmen machen wollen, empfiehlt es sich die Kamera auf die Belichtung des Himmels anzupassen und die Person anschließend mit einem Bildbearbeitungsprogramm aufzuhellen. Zu dieser Stunde gilt ausnahmsweise die Regel „nicht gegen das Licht fotografieren“ nicht. Wenn ihr einen schönen Sonnenuntergang bei eurer Aufnahme im Hintergrund habt löst dies eine ganz besondere Stimmung aus. Aufpassen müsst ihr hier insbesondere mit dem Fokus, der insbesondere bei Einsteiger Spiegelreflexkameras etwas schwächer ausfällt.

fotografieren lernen Belichtung

Zoom vs. Festbrennweite: Was empfiehlt sich für Fotografie Einsteiger?

Meiner Meinung nach ist die Frage, ob man sich ein Zoom-Objektiv oder eine Festbrennweite kauft eine Frage, ob euch Praktikabilität oder der Bild-Look wichtiger ist. Bei Zoom-Objektiven könnt ihr einen relativ großen Brennweitenbereich abdecken, müsst dafür aber Einbußen bei der Blende nehmen. Im Umkehrschluss seid ihr bei der Festbrennweite auf eine bestimmte Brennweite festgelegt.

Liegt euer Fokus auf der Landschafts- oder Produktfotografie, so liegt die Wahl oft Nahe sich insbesondere auf Zoom-Objektive zu fokussieren. Möchtet Ihr primär Menschen oder Tiere fotografieren, so würde ich euch raten zumindest eine Festbrennweite in eurer Ausrüstung zu haben.

Ich selbst habe als Einsteiger mit einer Kombination aus Zoom-Objektiv angefangen. Mein erstes Objektiv war ein 50mm, F1,8 von Canon und ein 17-50mm, F2,8 von Tamron. Weitere Tipps zu der richtigen Kamera findet ihr auf meiner Seite Spiegelreflexkameras für Einsteiger. Beim fotografieren lernen ist es außerdem wichtig, eine gute Ausrüstung zu besitzen. Für Tipps zu Kamerataschen und weiterem Zubehör schaut gerne in der Spiegelreflexkamera Zubehör Seite vorbei.

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