„Fotos nach Rezept“ von Benjamin Jaworskyj im Detail getestet

Fotos nach Rezept Test

Es gibt am Markt wirklich viele Fotografie-Bücher. Eines aber sticht aus der Masse heraus. Und nein das liegt nicht an dem Cover oder dem ungewöhnlichen Titel, sondern am Inhalt bzw. wie dieser vermittelt wird. Ob uns „Fotos nach Rezept“ gefallen hat, oder ein totaler Reinfall war, verraten wir dir im Folgenden.

Für wen ist das Buch geeignet?

Benjamin Jaworskyj hat es mit seinem Werk geschafft, Einsteigern die Welt des Fotografierens so leicht & verständlich wie möglich näher zu bringen. Das heißt aber nicht, dass Hobbyfotografen in dem Buch keine interessanten Tipps & Tricks mehr finden.

Was man allerdings im Buch „Fotos nach Rezept“ etwas vermisst, sind Ratschläge wie man Bilder richtig nachbearbeitet. Für Leute, die ihre Fähigkeiten in den Bereichen Bildbearbeitung z. B. mithilfe von Photoshop, Lightroom & Co. verbessern möchten, ist „Fotos nach Rezept“ nicht geeignet. Das sei dem Buch aber verziehen, da der Fokus eben nicht auf der Bildbearbeitung, sondern der Fotografie liegt.

Was wird im Fachbuch alles behandelt?

Grundsätzlich könnte man sagen, die Fotografie an sich. Das stimmt auch, trifft den Stil des Werks aber nur bedingt. Es ist eher eine sehr inforamtive Aneinanderreihung von Anleitungen wie man bestimmte Bilder richtig fotografiert. Das fördert das Verständnis für das Zusammenspiel von Blende, ISO, Verschlusszeit & Co ungemein.

Außerdem entwickelt man dadurch relativ schnell ein Gespür, wie und mithilfe welcher Kameraeinstellungen man in bestimmten Situationen arbeiten muss. So stellen sich bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge im Umgang mit der Kamera und natürlich dem Fotografieren ein.

Möchte man das eben Geschriebene noch einmal kurz und bündig zusammen fassen, so lässt sich fest halten, dass das Buch folgende Bereiche intensiv erläutert: Fachbegriffe, Hardware & Bildgestaltung.

Fotos nach Rezept Buch im Test

Was hat uns am besten gefallen?

Es gibt wirklich viele Sachen, die uns an dem Buch begeistert haben. Einen klaren Favoriten zu benennen ist schwierig und bei diesem Buch auch fast nicht möglich. Nichts desto trotz haben wir uns dafür entschieden, zwei Dinge als besonders gelungen hervor zuheben.

Da wäre zum Einen, dass der Autor Benjamin Jaworskyj immer wieder aufzeigt, dass man nicht das teuerste Equipment braucht um gelungene Bilder zu realisieren und zum Anderen die lockere und sympathische Schreibweise. Beides sorgt dafür, dass sich das Buch von der Konkurrenz abhebt.

Aber natürlich haben uns auch der Inhalt, die Bilder und die Rezepte bzw. Anleitungen an sich sehr gut gefallen.

Gib es Kritikpunkte?

Ja, auch beim Buch „Fotos nach Rezept“ haben wir Sachen gefunden, die man hätte besser machen können. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber gerade für Einsteiger sind sie wichtig. So ist uns aufgefallen, dass das Buch sehr canonlastig ist. Es werden zwar auch Begriffe aus der Nikon-Welt erläutert, aber andere bekannte Hersteller wie Sony oder Pentax bleiben völlig außen vor.

Eines gutes Beispiel hierfür findet man auf Seite 22. Hier wird immer wieder vom AV-Modus gesprochen. Dabei erwähnt der Autor Benjamin Jaworskyj aber nicht, dass der AV-Modus zum Beispiel bei Nikon nur mit einem großen A bezeichnet wird. Man möge sich an dieser Stelle gar nicht vorstellen, wie lange eine Anfänger braucht um zu realisieren, dass bei seiner Kamera die Blendenautomatik mit A und nicht mit AV gekennzeichnet ist.

Außerdem ist uns beim Lesen des Buchs aufgefallen, dass manche Fachbegriffe nicht ausführlich genug erklärt werden. Oft fehlen zwar nur Kleinigkeiten, aber genau das macht oft den Unterschied zwischen dem Verstehen und nicht verstehen aus.

Ebenso müssen wir den Preis bemängeln. Mit 26,99 € (Stand Juli 2015) ist das Buch doch relativ teuer im Vergleich zur Konkurrenz. Unserer Ansicht nach, müsste das Buch zwsichen 15 und 20 € kosten.

Das Spiegelreflexkamera-tests.net Fazit:

Im Großen und Ganzen finden wir das Buch „Fotos nach Rezept“ sehr gelungen. Gerade Einsteiger werden es schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen. Benjamin Jaworskyj muss man wirklich dafür loben, dass er es geschafft hat, die Fotografie so unterhaltsam und leicht verständlich rüber zu bringen.

Daher gibt es von uns nach reiflicher Überlegung ganze 8,5 von 10 möglichen Punkten und eine klare Kaufempfehlung.

Fotos nach Rezept

Fotos nach Rezept
8.54

INHALT

8/10

    FOTOS / GRAFIKEN

    9/10

      ÜBERSICHTLICHKEIT

      9/10

        QUALITÄT

        9/10

          PREIS

          8/10

            Vorteile:

            • leicht & verständlich geschrieben
            • sehr gut bebildert

            Nachteile:

            • ein bisschen zu teuer
            • manche Fachbegriffe werden nicht ausführlich genug erläutert

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