Nikon D3400: kompakter Einstieg-DSLR mit SnapBridge, 24 MP und Full-HD-Video

Nikon D3400 DSLR Spiegelreflexkamera-tests.net

Die Nikon D3400 richtet sich besonders an Einsteiger und bietet trotz ihres günstigen Preises eine Auflösung von 24 Megapixeln. Besonders für Anfänger eignet sich der Guide-Modus, der Fotografie-Tipps gibt und genau erklärt, wie man die Kamera einstellt. Im Gegensatz zu den großen Modellen musste allerdings bei einigen Dingen aufgrund des Preises der Rotstift angesetzt werden.

Ausstattung & Technik

Neben Fotos mit einer Auflösung von 24 Megapixeln kann die D3400 Full-HD Filme mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde drehen. Für Filmfans ein tolles Feature. Hier ist das 3 Zoll Display sehr nützlich, da es das Bild besonders scharf abbildet. Leider fehlt eine Schwenkfunktion des Bildschirms und der Autofokus benötigt in der Live-View Ansicht mehr als eine Sekunde zum scharfstellen. Über den optischen Sucher geht dies deutlich schneller.

Am Gehäuse der Kamera befinden sich ein Kopfhörer- und ein Mini HDMI-Ausgang. Einen Mikrofoneingang findet man nicht. Szenenprogramme für beispielsweise Portraits oder Sport sind dem Einsteiger bei den Einstellungen behilflich und nehmen ihm die nötigen Einstellungen ab. Hervorragend ist die Akkuleistung, die problemlos 230 Minuten Video aufzeichnen kann oder 2.800 Bilder zulässt.

Mittels Bluetooth kommuniziert die D3400 mit dem Smartphone oder Tablet, was im Großen und Ganzen die einzige wirkliche Veränderung zur Vorgängerin ist.

SnapBridge-Funktion

Als zusätzliches Feature wurde die D3400 mit der SnapBridge-Funktion ausgestattet, die bereits von der D500 bekannt ist. Hier werden mittels Bluetooth automatisch auf das gekoppelte Endgerät übermittelt, so dass man die Bilder sofort ins Internet laden kann. Leider werden die Bilder nur mit einer Auflösung von 2 Megapixeln übertragen. Als Livebild-Vorschau oder Fernsteuerung ist Bluetooth aber nicht zu nutzen. Aber für Blogger oder Menschen die Ihre Schnappschüsse sofort auf Facebook zeigen möchten, ist dies eine willkommene Funktion.

Einfache Bedienung

Um den Einsteiger nicht zu verwirren hat die Nikon D3400 wenige Elemente zur Einstellung. Als fortgeschrittener Fotograf wird man also einige Elemente zur schnellen Einstellung vermissen. Über das Modusrad kann man vom Vollautomatikmodus in den Halbautomatik- oder manuellen Modus wechseln. Eine Taste kann frei programmiert werden und eine dient zur Belichtungssteuerung.

Geschwindigkeit

Bei der Geschwindigkeit hat sich auch nichts verändert. Es wird der gleiche Autofokus mit zehn Messpunkten und einem Kreuzsensor geboten. Ein vollkommen normaler Wert für eine Einstiegskamera. Die Geschwindigkeit liegt bei 5 Bildern pro Sekunde und ganz als gut bewertet werden.

Bildqualität

Bei der Bildqualität hat Nikon bei ihrer D3400 allerdings nicht gespart. Das dazugehörige Objektiv verfügt über ein Kunststoffbajonett, ist allerdings gut verarbeitet. Es ist sehr kompakt zeigt aber eine Randabdunklung im weitwinkeligen Bereich. Die eigentliche Bildqualität der Kamera kann aber mit sehr gut bewertet werden und ermöglicht auch dem Einsteiger schöne und scharfe Bilder.

Vor- und Nachteile der Nikon D3400

Zu den Vorteilen zählt sicherlich der günstige Preis, wie auch die gute Bildqualität. Der verbesserte Autofokus erledigt zuverlässig seine Dienste und die Kamera ist einfach zu bedienen.
Zu den Nachteilen zählen, dass es gegenüber dem Vorgänger kaum Veränderungen gibt, die hervorstechen. Über Bluetooth ist zudem leider keine Fernsteuerung der D3400 möglich. Im Live-View Betrieb ist sie etwas langsam und es fehlt eine Mikrofonbuchse, die in diesem Segment allerdings sehr selten anzufinden ist.

Anwendungsempfehlung

Die Nikon D3400 wurde besonders für Einsteiger konzipiert, die in die Welt der Fotografie reinschnuppern möchten. Dafür ist sie ein solides Werkzeug. Wer allerdings bereits über den Anfänger-Status hinaus ist, wird schnell seine Freude an der Kamera verlieren. Auf Reisen macht sich allerdings das Gewicht von 460 Gramm positiv bemerkbar.
Einordnung ins Produktsortiment des Herstellers

Die Vorgängerin ist die Nikon D3300, die im Jahr 2014 erschien. Diese weist ähnliche Merkmale und Funktionen wie die D3400 auf. Es wurde der gleiche 24 Megapixel-Sensor verbaut und auch Autofokus wie das Display sind identisch. Einen wirklichen Nachfolger gibt es noch nicht, da das Modell noch recht frisch auf dem Markt ist.

Fazit

In Dingen wie Bildqualität auch bei schwachem Licht kann die Nikon D3400 durchaus punkten und ist ein guter Einstieg in die DSLR-Welt. Sie ist ordentlich verarbeitet und hat einen attraktiven Preis. Für den Einsteiger bietet sie nützliche Funktionen wie den Guide-Modus.

Fortgeschrittene Fotografen werden bei diesem Modell allerdings schnell an ihre Grenzen geraten und ein fehlendes WLAN schränkt die Funktionen ein. Bis ISO 3.200 ist die Qualität noch in Ordnung. Beim mitgelieferten Kit-Objektiv muss man kleine Abstriche machen, weshalb ein Upgrade auf ein anderes Objektiv sehr zu empfehlen ist.

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  • Hochwertige Bilder aufnehmen und von dank snapbridge, welche die Bluetooth Low Energy Technologie für ständig eine Verbindung zwischen der D3400 und der Smart Device
  • Erstellen Sie unvergessliche Filme und Fotos mit hoher Definition, die D3400 ermöglicht Aufnahmen länger und bis zu 1200 Aufnahmen mit einer Akkuladung
  • Der große LCD-Monitor mit hoher Auflösung von 7,5 cm, ermöglicht die komponieren oder Überarbeitung von Aufnahmen und Spezialeffekte on-camera anzuwenden

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