Nikon D7200: Spitzen APS-C-DSLR mit lichtstarker Autofokus, 24 MP & WLAN

Nikon D7200 DSLR Spiegelreflexkamera-tests.net

Fünf Jahre nach der Serieneinführung mit der Nikon D7000 wurde die Nikon D7200 vorgestellt, die im Wesentlichen dem Vorgänger, der Nikon D7100, ähnlich ist. Einige Neuerungen können aber durchaus begeistern und führen dazu, dass auch anspruchsvolle Fotografen mit den Leistungen zufrieden sein können.

Ausstattung & Technik

Das Design des Gehäuses hat sich gegenüber den Vorgängern nicht geändert und das Gewicht liegt bei 750 Gramm. Um das geringe Gewicht erreichen zu können wurde eine hochwertige Magnesium-Legierung verwendet. Dies führt aber auch dazu, dass die Kamera Spritzwasser- und Staubgeschützt ist. Die SD-Karten wurden unter einer soliden Klappe angebracht.

Der mitgeliefert Akku schafft gut 1.100 Bilder und somit etwas mehr Reichweite als die D7100. Dieser kann auch bei verwendeter Schnellwechselplatte immer noch problemlos getauscht werden.

Alles was bei den Vorgängern bereits erfolgreich war, findet sich in der wieder. Dazu gehören ein guter Sensor, eine einfache Bedienbarkeit und ein schneller Autofokusmotor. Hierdurch können auch ältere Nikkor-Objektive ohne Motor problemlos fokussieren.

Die Bildqualität des 24,2 MP Sensors befindet sich auf einem hohen Niveau und ist nicht besser als bei der 5000er Serie. Wesentliche Unterschiede gibt es aber in der Ausstattung und Bedienung. Die Bildwiederholrate liegt bei 6 Bildern pro Sekunde.

Neu bei der Nikon D7200

Für die 7000er Reihe wurde bei der D7200 erstmals ein WLAN Modul eingebaut. Auch die NFC-Funktion fehlt nicht. Hiermit können Android-Modelle ganz einfach mit der Nikon gekoppelt werden.

Auch der Puffer der D7200 wurde vergrößert und ist nun in der Lage 3 Mal so viele Bilder in Serie aufzunehmen. Im RAW-Modus bedeutet das, dass bis zu 16 ohne Pause hintereinander aufgenommen werden können.

In Grenzbereichen hat sich ebenfalls der Autofokus verbessert und kommt nun mit schwierigen Lichtverhältnissen besser zurecht. Dabei behilflich sind die 51 Autofokuspunkte mit ihren 15 Kreuzsensoren.

Picture-Style

Der altbekannte Bearbeitungsmodus „Ausgewogen“ findet sich nun auch in der Nikon D7200. Wer im RAW-Format fotografiert möchte in der Vorschau nur eine leichte Bearbeitung sehen, damit der Dynamikumfang besser zu erkennen ist. Würde hier Kameraintern zu stark bearbeitet, könnte man in der Vorlage nicht erkenne, wie das spätere RAW-Bild aussieht. Hierdurch erkennt man deutlich besser ob Lichter ausgefressen sind oder Schatten noch über eine Zeichnung verfügen. Auch das Histogramm liefert hier realistische Werte. Dies macht auch im Video-Modus durchaus Sinn. Auch wenn dieser Modus eher für fortgeschrittene Fotografen gedacht ist, bedeutet dies, dass man länger Freude an der D7200 haben wird.

Video

Die Intervall-Funktion wurde weiter verbessert und kann nun mehr als 999 Bilder aufnehmen. Im Intervall-Modus wird die Kamera aber auch länger blockiert und benötigt mehr Strom. Ein externer Auslöser kann hier Abhilfe schaffen.

Da die Zeitraffer-Funktion sofort ein fertiges Video ausgibt, fehlt hier die Bearbeitungsmöglichkeit der einzelnen Bilder.

Bei voller Größe filmt die D7200 in Full HD mit 30 Bildern pro Sekunde. 60 Bilder pro Sekunde schafft die Nikon nur im Crop-Modus mit 720p Auflösung.

Die Kamera verfügt über eine kombinierte Zubehörbuchse an der sich neben Fernauslöser noch weitere Teile anschließen lassen. Hier kann auch ein GPS-Empfänger angeschlossen und die Kamera zum Geotagging genutzt werden.

Ein optional erhältlicher Batteriegriff kann mit einem zweiten Akku oder sechs AA Batterien betrieben werden.

Vor- & Nachteile der Nikon D7200

ISO-Werte bis 3.200 sind kein Problem und liefern noch ansehnliche Bilder. Die Einschaltzeit ist sehr schnell und der 3,2 Zoll große TFT Monitor gestochen scharf. Dafür kann dieser aber leider nicht ausgeklappt werden.

Anwendungsempfehlungen

An der Nikon D7200 werden ambitionierte Einsteiger und fortgeschrittene Fotografen ihre Freude finden. Das geringe Gewicht und der Staub- sowie Spritzwasserschutz macht die D7200 zum idealen Reisebegleiter, der tolle Bilder liefert.

Einordnung ins Produktsortiment von Nikon

Wie bereits erwähnt war die Nikon D7100 das Vorgängermodell der D7200 und besitzt den gleichen Sensor im DX Format mit einer Auflösung von 24,1 Megapixeln. Das Autofokussystem nutzt 51 Messfelder mit 15 Kreuzsensoren. Auch das Display verfügt über eine Größe von 3,2 Zoll und einen Crop-Faktor von 1,3 im DX-Format. Auf das Kleinbildformat bezogen beträgt der Crop-Faktor 1,95. Im Crop-Modus sind Full HD Videoaufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde möglich.

Fazit

Wer sich für die D7200 entscheidet, der erhält eine solide Kamera, die alles kann was man benötigt. Der Dynamikumfang ist in Ordnung und der Autofokus wurde verbessert. Zudem verfügt sie jetzt über WLAN und der kleine Puffer wurde auch abgelöst. Zieht man die zum Vergleich, sind die Unterschiede nur unwesentlich, so dass ein Wechsel kaum notwendig sein wird. Es wurde alles nötige von Nikon getan, um das Modell der 7000er Serie wieder auf den neusten Stand der Technik zu bringen. Mehr aber leider auch nicht.

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