Partyfotograf ABC: Bezahlung, Ausrüstung & Fotografie Tipps

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Immer wieder erreichen uns in letzter Zeit Fragen wie: „Welche Kamera sollte man einsetzen, wenn man als Partyfotograf arbeiten möchte?“ oder „Welche DSLR ist für Partybilder geeignet?“ Hierauf werde ich in diesem Beitrag auf alle Fälle eingehen.

Allerdings möchte ich zuerst einmal ein bisschen erläutern wie der Job als Partyfotograf abläuft und wie es mit dem Thema Bezahlung aus schaut. Außerdem gehe ich noch auf die Höhen und Tiefen dieses Berufs ein und zum Schluss gibt es noch ein paar wichtige Fotografie Tipps für Partyfotografen.

Was ist ein sogenannter Partyfotograf denn überhaupt?

Der Begriff umschreibt das Aufgabengebiet schon ziemlich genau. Allerdings werden von Partyfotografen auch oft Events wie Feste & Co fotografisch dokumentiert.

Wie viel verdient man?

Was viele nicht wissen ist, dass man als Partyfotograf in der Regel nicht genügend verdient um davon leben zu können. Oft bekommt man nur eine Aufwandsentschädigung, freien Eintritt oder nur ein paar Freigetränke. Es gibt zwar auch Leute, die davon hauptberuflich leben können, aber meist ist dies nur durch 2 Methoden realisierbar: Entweder durch Masse oder die Güte der Events.

Wenn man viel auf kleineren Veranstaltungen unterwegs ist, muss man dem entsprechend viele Bilder schießen um eine gute Aufwandsentschädigung zu bekommen. Dafür muss man in der Regel aber deutlich länger als 8 Stunden pro Tag arbeiten. Vor allem die Nachbearbeitung der Bilder kann richtig Zeit kosten.

Geschickter ist es, wenn man nur auf Events fotografiert, wo auch Promis vor Ort sind. Hier lassen sich für manche Schnappschüsse gut drei- oder vierstellige Beiträge erzielen. Allerdings gelingen solche Bilder bei weitem nicht an jedem Tag.

Gibt es Schattenseiten?

Ja und ein paar davon möchte ich hier einmal kurz erläutern. Als Partyfotograf arbeitet man fast immer nachts und an so gut wie jedem Wochenende. Das Privatleben kommt dadurch leider oft viel zu kurz.

Des Weiteren passiert es oft, das betrunkene Gäste das eigene Equipment schrotten. Sei es durch Bierduschen oder einfach durchs bloße um rempeln. Das führt leider dazu, dass man ständig auf passen muss, wer gerade in der Nähe ist und man zudem regelmäßig Equipment nach kaufen muss.

Außerdem benötigt man die meisten Ausrüstungsgenstände doppelt und ist trotzdem nie auf der sicheren Seite, dass man ohne Ausfälle über einen Arbeitstag kommt. Das macht den Job extrem stressig.

Denn nichts ist schlimmer, als wenn man keine Bilder mehr schießen kann und dann noch irgendetwas Außergewöhnliches passiert. Leider haben die meisten Auftraggeber für so eine Situation kein Verständnis und wollen dann nicht bezahlen.

Welche DSLR ist besonders für Partyfotografen geeignet?

Es gibt kein bestimmtes Modell, das hierfür besonders prädestiniert wäre. Wichtig ist, dass man den ISO-Wert sehr hochschrauben kann und das Rauschverhalten trotzdem moderat bleibt. Gerade Vollformatkameras sind hierfür wie geschaffen.

Außerdem benötigt man noch eine schnelle Serienbildfunktion. Hierbei gilt: Umso schneller, umso besser. Mehr als 6 Bilder, die Sekunden sollten es auf alle Fälle schon sein.

Neben der richtigen Kamera benötigt man noch das passende Objektiv. Es sollte eine große Blendenöffnung (f 1,2) besitzen und die wichtigsten Brennweitenbereiche abdecken. Ein 18 – 55 mm Objektiv ist hierfür ganz gut geeignet.

Ansonsten empfiehlt sich noch die Verwendung eines starken externen Blitzes samt Diffusor. Bei der Verwendung ist darauf zu achten, dass man den zu fotografierenden Leuten nicht direkt ins Gesicht blitzt. Am sinnvollsten ist es, wenn man die Decke des Raums an blitzt. In der Regel sorgt das für die beste Ausleuchtung und reduziert zudem noch das Schattenwerfen.