Pentax K-3

Die Pentax K-3 wollte sich bei ihrem Erscheinungsdatum die Krone der APS-C-Kameras holen und erhielt gegenüber ihren Vorgängerinnen einige Verbesserungen. Der APS-C-Sensor verfügt über eine Auflösung von 24,1 Megapixeln und der Tiefpassfilter wurde entfernt.

Ausstattung & Technik

Durch die Sensor-Shift Funktion wird die Wirkung eines Shift-Objektivs nachgebildet. Da die Sensorverschiebung aber nur 1,5 mm beträgt, ist der Nutzen fragwürdig. Normale Shift-Objektive erlauben nämlich Verschiebungen zwischen 10-13 mm.

Die Serienbildgeschwindigkeit beträgt 27 Bilder pro Sekunde und wurde damit deutlich erhöht. Dies geschieht durch den Einsatz einer neuen Mechanik und einem Prime-III-Prozessor.

Wie bereits bei der K-5 besteht auch das Gehäuse der K-3 zu einem großen Teil aus einer Magnesiumlegierung. Die Griffausbuchtung ist ergonomisch geformt, wodurch die Kamera gut in der Hand liegt. Die K-3 ist spritzwasser- und staubgeschützt und verträgt Temperaturen von bis zu -10° Celsius problemlos. Wird zusätzlich ein spritzwassergeschütztes Objektiv verwendet, eignet dich die Pentax K-3 sehr gut für den Außeneinsatz, auch bei schlechtem Wetter.

Zusätzlich bietet die K-3 einen Dual-Slot, der für 2 Speicherkarten genutzt werden kann. Hier kann man zwischen JPEG und RAW oder Foto und Video trennen.

Auch USB-3.0 wird bereits verwendet, was zum Erscheinungsdatum nicht selbstverständlich war. Was auch hier fehlt ist ein WLAN-Modul zur Bildübertragung oder Fernsteuerung. Dafür ist aber für ca. 100 EURO eine WLAN-Karte erhältlich, die 16 GB an Daten aufnehmen kann.

Sensor der Pentax K-3

Bei dem Sensor handelt es sich um einen APS-C-Sensor mit 24,1 Megapixeln und ohne Tiefpassfilter. Über den AA-Simulator kann der Moire Effekt vermieden werden, wobei die K-3 den Sensor dann in Schwingungen versetzt. Sollte der Effekt allerdings nicht auftreten, sollte man diesen erst gar nicht aktivieren.

Durch den beweglichen Sensor bekommt man bei der K-3 zusätzlich einen 3D-Bildstabilisator, der die Horizontale in acht Stufen korrigieren kann.

Belichtungszeiten können auf bis zu 1/8.000 Sekunden eingestellt werden. Die Intervallsteuerung lässt Reihen von bis zu 2.000 Bildern in einem Abstand von 1 Sekunde bis 24 Stunden zu. Für die Belichtungsmessung kommt ein 86.000 Pixel Sensor zum Einsatz. Dieser kümmert sich auch um den Weißabgleich.

Videoaufnahmen mit der Pentax K-3

Eine kontinuierliche Schärfenachführung fehlt bei der K-3, was dazu führt, dass Videos teilweise detailarm und unscharf wirken. Zudem muss ich in Bank 1 immer eine Speicherkarte befinden, damit die Videos aufgezeichnet werden können. Fehlt siese, kann die Videofunktion nicht aktiviert werden.

Bedienkonzept

Auch wenn zahlreiche Veränderungen vorgenommen wurden, hat sich beim Bedienkonzept nichts verändert. Die Menüführung ist übersichtlich und einfach. Im Gegensatz zum Vorgänger ist eine weitere Taste hinzugekommen, mit der man zwischen den Speicherkarten wechseln kann.

Sucher  Monitor

Der Sucher verfügt über eine Dioptrenkorrektur, die über ein Wahlrad verstellt werden kann. Wer Gitternetzlinien bevorzugt muss die Mattscheibe wechseln. Der LCD-Monitor misst nun 3,2 Zoll und löst mit 345.667 Pixeln auf und ist gut ablesbar.

Bildqualität

Durch die Auflösung von 24 Megapixeln hat sich auch die Bildqualität verbessert und sorgt für ein klares, detailreiches und gutes Foto. Dies allerdings nur bei ISO 100. Sobald die ISO-Werte hochgehen, verschlechtert sich auch schnell die Qualität.

Vor- & Nachteile der Pentax K-3

Die hohe Bildschärfe und der Spritzwasserschutz gehören zu den Vorteilen der K-3. Auch die beiden SD-Kartenschächte sind durchaus sinnvoll. Das WLAN und Blitz nur optional erhältlich sind ist ein wenig ärgerlich. Auch der langsame Autofokus bringt vielleicht um das eine oder andere schöne Bild.

Die Pentax K-3 eignet sich sehr gut zur Outdoor-Fotografie aufgrund ihres robusten Gehäuses und kann problemlos auch bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden.

Einordnung ins Produktsortiment von Pentax

Die Pentax K-5 wurde im Jahr 2010 vorgestellt und verfügt über eine Auflösung von 26,2 Millionen Pixel. 2012 Wurde dann die K-5 II auf den Markt gebracht und bekam ein verbessertes Display.

Als Nachfolger kam die Pentax K-3 II 2015 als Spitzenmodell des Unternehmens auf den Markt und enthielt ein integriertes GPS-Modul und eine Astrotracer-Funktion. Der interne Blitz musste aufgrund der GPS-Funktion weggefallen.

Fazit

Zum Vorgänger hat sich bei der Pentax K-3 nicht viel geändert, was den Kauf rechtfertigen könnte. Auch wenn bei ISO 100 eine bessere und höhere Auflösung erreicht werden kann, ändert sich dies schnell bei höheren ISO-Werten. Wer noch keine Pentax besitzt bekommt allerding eine robuste Kamera, die sich sehr für den Outdoor-Einsatz eignet. Die Sensor-Shift Funktion hätte sich Pentax ruhig sparen können.

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