Pentax K-S1

Also kleine Marke hat man es auf dem Foto-Sektor besonders schwer und muss schon mit besonderer Funktionalität und Qualität punkten können um aufzufallen. Wenn dann noch der Preis stimmt, steht dem Erfolg kaum noch etwas im Weg. Dies versucht Pentax mit ihrer Pentax K-S1. Auch wenn das Design etwas gewöhnungsbedürftig ist, gibt es die eine oder andere Besonderheit, die die Pentax K-S1 von anderen Herstellern unterscheidet.

Ausstattung & Technik

Schaut man sich die Ausstattung der K-S1 etwas genauer an wird man feststellen, dass diese über der Einsteigerklasse liegt. Viele manuelle Einstellungen wie auch eine Vollautomatik mit verschiedenen Programmen sind möglich. Effektfilter können hinzugeschaltet und modifiziert werden. Für den Einsteiger sind die vielen Hilfestellungen und Kamerainternen Korrekturen sicherlich interessant. Automatisch werden Dinge wie Randabdunklung, Schatten oder Spitzlichter korrigiert. Auch später können die Effekte noch auf die Fotos angewendet werden. Die RAW-Entwicklung kann entweder im DNG- oder PEF-Format vorgenommen werden. Das entstandene Ergebnis kann dann als JPEG gespeichert werden. Eine Bearbeitung über den PC wird damit fast unnötig.

Auf ein Modusrad auf der Oberseite wurde bei der K-S1 verzichtet. Das Drehkreuz befindet sich nun auf der Rückseite der Kamera. So kann der Modus mit dem Daumen ganz einfach verändert werden. Dies sollte aber geübt werden, da es sonst schnell dazu kommt, dass der Modi aus Versehen verändert wird. Das Hauptmenü wurde übersichtlich gegliedert und umfasst 14 Seiten.

Im Handgriff befinden sich verschiedenen LEDs, die den Status der Kamera anzeigen.

Die inneren Werte

Der 11 Punkt Autofokus benötigt 0,7 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Im Live-View Modus beträgt die Zeit 1,1 Sekunden. Mit der K-S1 ist es möglich 5,2 Bilder in der Sekunde zu schießen. Davon schafft sie dann 26 JPEGs oder 6 RWAs hintereinander. Wer filmen möchte, der wird die Schärfenachführung vermissen. Der interne Bildstabilisator verrichtet eine gute Arbeit und ermöglicht den Verzicht auf teure Objektive.

Bildqualität

Die Bildqualität ist bei ISO 100 durchaus zufriedenstellend und stellt feine Details sehr gut dar. Das 18-55 mm Kit-Objektiv liefert eine schlechte Qualität und kann die Vorteile der Kamera nicht ausreizen. Hier treten Farbfehler besonders im Weitwinkelbereich auf. Bis ISO 1.600 ist die Qualität in Ordnung und lobenswert ist es, dass es nicht zur übertriebenen Nachschärfung kommt. Ab ISO 25.600 ist ein deutliches Helligkeitsrauschen erkennbar, ist aber immer noch erträglich. Auch die Eingangsdynamik ist sehr gut.

Vor- & Nachteile der Pentax K-S1

Bis ISO 1.600 bekommt man bei der Pentax K-S1 eine gute Bildschärfe bei niedrigem Rauschverhalten. Die Ausstattung und die einfache Bedienung sind lobenswert und der 100 Prozent Sucher ist sehr hell. Zudem liegt sie gut in der Hand und wirkt sehr wertig. Bei schwachen Lichtverhältnissen leidet die Qualität aber merklich und der Autofokus wird deutlich langsamer. Touchscreen und WLAN fehlen leider auch.

Die Pentax K-S1 ist eine sehr gute Einsteiger-Kamera, an der aber auch fortgeschrittene Fotografen ihre Freude haben werden. Viele Gimmicks erleichtern die Arbeit und die Kamera nimmt die wichtigsten Funktionen bei Bedarf selbst vor.

Einordnung ins Produktsortiment von Pentax

Die aus dem Jahr 2013 stammende K-50 kann als Vorgängermodell gesehen werden. Sie verfügte über ein Staub- und Spritzwassergeschütztes Gehäuse und konnte ebenfalls bei Temperaturen von bis zu -10 Grad Celsius problemlos verwendet werden. Der maximale ISO-Wert liegt bei 51.200 und die schnellste Verschlusszeit bei 1/6000 s. Bis zu 6 Bilder pro Sekunde sind möglich bei Serienaufnahmen.

Die Pentax K-S2 ist ebenfalls wettergeschützt und verfügt über ein schwenkbares Display. Das Bedienkonzept ist gegenüber dem Vorgänger gleich geblieben. Hinzugefügt wurden verschiedene HDR-Modi und auch die K-S2 verfügt über eine Tiefpaßfiltersimulation.

Fazit

Die Pentax K-S1 ist sehr gut ausgestattet, hat aber auch in der Klasse der Einsteigerkameras einen hohen Preis. Der Bildstabilisator macht das was er soll und der Focus arbeitet bei normalen Lichtverhältnissen sehr gut. Im Live-View Modus und in der Dämmerung sinkt die Geschwindigkeit allerdings zunehmend. Die vielen Bearbeitungsmöglichkeiten in der Kamera machen einen PC zur nachträglichen Bildbearbeitung fast unnötig. Der interne Puffer könnte größer sein, da dadurch die Anzahl der Serienbilder zu niedrig ist. Das Kit-Objektiv sollte beim Kauf schnell ausgewechselt werden, da man an diesem keine Freude haben wird. Wer die LEDs im Griff wirklich benötigt ist fraglich. Störend sind sie aber auch nicht. Die beleuchteten Tasten wiederum sind sehr sinnvoll und die Pentax ist eine solide Kamera mit einer guten Ausstattung und für den Einsteiger durchaus empfehlenswert.

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