Sony Alpha 68: 24 Megapixel-Kamera für ambitionierte Hobbyfotografen

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Die Sony Alpha 68 verfügt über einen Sensor mit 24 Megapixeln und wurde für den ambitionierten Fotografen konzipiert. Full-HD Video, 79-Punkt Autofokus und acht Serienbilder pro Sekunde machen sei zu einer hochwertigen Kamera, die mit ihrem eingebauten Bildstabilisator tolle Bilder schafft. Die Kamera mit dem halbdurchlässigen Spiegel sollte zeigen, dass das A-Bajonett noch lebt. Von manchen Fotografen wurde das System bereits für Tod erklärt, da seit dem letzten Modell bereits zwei Jahre vergangen waren.

Ausstattung & Technik

Das Gehäuse mit 679 Gramm liegt gut in der Hand und über die Direktasten können Einstellungen wie die ISO-Werte. Der APS-C-Sensor liefert sehr gute Bilder bis zu einem ISO-Wert von 3.200. Die Bilder erscheinen rauscharm und besonders scharf. Für normale Bildgrößen oder klassische Abzüge lassen sich aber auch ISO-Werte im Bereich zwischen 6.400 und 25.600 problemlos nutzen. Hier müssen nur wenige Abstriche gemacht werden.

Der Autofokus ist ausreichend schnell und seine 79 Fokusfelder sehr treffsicher. Somit eignet sich die Sony A 68 auch für Schnappschüsse.

Die Alpha 68 dient als Schwestermodell zur Alpha 77 II und verfügt über einen feststehenden Spiegel, der teildurchlässig ist. Durch die Verwendung des A-Bajonetts stehen besonders viele Objektive nicht nur von Sony, sondern auch von Minolta zur Auswahl. Der teildurchlässige Spiegel lenkt einen Teil des Lichts auf den Sensor und einen Teil auf den Autofokus. Damit ist die Alpha 68 in der Lage immer ein Live-Bild zu präsentieren und der Autofokus kann unterbrechungsfrei arbeiten.

Autofokus

Von den 15 Kreuz- der 79 Messsensoren ist einer optimiert für lichtstarke Objektive. Der Autofokus arbeitet zuverlässig und schnell und kann auch bei bis zu 5 Serienbildern in der Sekunde diesen noch nachführen. Dies geschieht, indem er die Bewegung vorausberechnet. Da er unterbrechungsfrei arbeiten kann, kommt das auch den Videoaufnahmen zu Gute. Diese können in Full-HD aufgenommen werden und der schnelle Prozessor ist für die Datenverarbeitung verantwortlich.

Das Display ist etwas klein mit seinen 2,7 Zoll. Dafür lässt es sich klappen und löst mit 460.000 Bildpunkten auf. Der elektronische Sucher der A 68 löst mit 1,4 Millionen Pixeln auf. Über ein weiteres Display auf der Oberseite wird der Fotograf über die wichtigsten Einstellungen informiert. Zur besseren Lesbarkeit wurde dieses beleuchtet. Die Bedienung und die Einstellungen erfolgen über individuell belegbare Tasten und über zwei Einstellräder. Durch den beweglichen Sensor ist die Sony in Lage jedes Objektiv zu stabilisieren.

Der eingebaute Blitz kann durch zusätzliche Blitzgeräte am Multi-Interface-Zubehörschuh erweitert werden.

Gehäuse

Das Gehäuse besteht leider aus Kunststoff und wirkt sehr empfindlich. Für Sony User ungewöhnlich ist, dass eines der beiden Rändelräder auf der Rückseite der Kamera angebracht wurde.
Der elektronische Suche löst zwar gut auf, ist aber mit seiner 0,57-fachen Vergrößerung etwas klein geraten.

An Anschlüssen bietet die A 68 einen HDMI-Anschluss und einen Anschluss für ein externes Mikrofon. Sie bietet neun Programme, von denen eines als Schwenkpanorama genutzt wird. WLAN, GPS oder NFC fehlen leider komplett.
Die möglichen 5 Serienbilder pro Sekunde fallen etwas schwach aus, wenn man die Sony mit dem Vorgänger vergleicht. In Serie können entweder acht RAWs oder 30 JPEGs geschossen werden. Mit einer Akkuladung sind aber über 880 Bilder oder 230 Videominuten möglich. Diese Leistung liegt aber wohl an der niedrigen Auflösung des Displays, das aus diesem Grund weniger Strom benötigt.

Vor & Nachteile der Sony Alpha 68

Die Sony A 68 kommt mit einem schnellen Autofokus und einer guten Bildqualität. Zusätzlich ist sie mit einem Klapp- und einem Schulterdisplay ausgestattet. Der integrierte Bildstabilisator sorgt dafür, dass auch ältere Objektive stabilisiert werden können. Leider wirkt das Gehäuse recht billig und das Display ist klein und unscharf. Extras wie einen Touchscreen, WLAN oder GPS findet man leider auch nicht.

Die Sony A 68 eignet sich mit ihrem eingebauten Bildstabilisator besonders für Liebhaber alter Objektive. Durch den verwendeten Anschluss gibt es eine große Auswahl.

Einordnung ins Produktsortiment von Sony

Die Sony A 58 ist der Vorgänger der A 68 und erschien im Jahr 2013 auf dem deutschen Markt. Mit ihr wurde auch gleichzeitig die A 37 abgelöst. Auch sie bietet bereits einen teildurchlässigen Spiegel mit Phasenvergleichsautofokus. Damit bleibt die Geschwindigkeit vom Autofokus immer gleich, auch im Live-View Modus.

Fazit

Die Sony A 68 verfügt über eine gute Ausstattung und einen schnellen Autofokus, der einem auch in der Live-View Ansicht nicht im Stich lässt. Das Ergebnis wird etwas durch das billig wirkende Gehäuse und die schwache Leistung bei Serienaufnahmen getrübt. Auch das kein WLAN vorhanden ist, ist etwas enttäuschen. Das A-Bajonett macht es möglich auch Minolta Objektive zu verwenden.

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