Spiegelreflexkameras für Einsteiger – der Ratgeber

Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Der Markt an Kameras ist wirklich gut gefüllt. Daher ist es gar nicht so leicht den Überblick zu bewahren um eine geeignete Spiegelreflexkamera für Einsteiger zu finden. Damit Du Dir die Arbeit sparen kannst und vor allem auch, damit Du keinen Fehlkauf tätigst, habe ich mich dazu entschlossen diesen Artikel zu verfassen.

Canon, Nikon oder gar Sony?

Das zu beantworten ist relativ leicht. Jedem kann ich nur immer wieder ans Herz legen, sich nicht zu sehr von den Markendiskussionen beeinflussen zu lassen. Solange man nicht im Besitz von Zusatzequipment für irgendeinen bestimmten Hersteller ist, hat man die freie Wahl. Allerdings gilt es zu bedenken, dass man bei Canon oder Nikon Spiegelreflexkameras die größte Auswahl an Zubehör hat. Außerdem gibt es für diese beiden Hersteller auch eine Menge an Zubehör von Drittanbietern. Dieses ist besonders preiswert und stellt daher die optimale Lösung für Einsteiger dar.

Auf was gilt es beim Kauf zu achten?

Hier alles an zu sprechen, würde den Rahmen des Artikels deutlich sprengen. Allerdings werde ich die wichtigsten Punkte erläutern, auf die es bei der Wahl einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger ankommt.

Der Bildschirm:

Gerade für Einsteiger ist es wichtig, dass der Bildschirm schön groß ist und sich zudem noch aus klappen lässt. Einerseits fällt es einem so leichter, Fotos aus der Makro- oder Bodenperspektive zu schießen und andererseits kann man sich auch mal selber im Bildschirm anschauen. Das ist vor allem dann ganz nützlich, wenn man sich z. B. selber filmt oder ein Foto von sich mit dem Selbstauslöser schießen möchte.

Die Filmkamera-Eigenschaften:

Schnell kommt es vor, dass man mal mit der DSLR etwas filmen möchte. Aber gerade die sehr günstigen Spiegelreflexkameras für Einsteiger haben genau hier so ihre Schwächen. Man sollte also beim Kaufen darauf achten, dass man in Full HD filmen kann und auch in 50 fps. Wer heute noch eine DSLR für Einsteiger kauft, die nur mit 25 fps filmen kann, schießt sich so langfristig gesehen ins Knie. Auf der einen Seite kann man nur sehr schlechte Zeitlupen realisieren und auf der anderen Seite werden 50 fps bald der Standard in der Filmbranche werden.

Das Objektiv:

Es ist auch nicht verkehrt beim Kauf, gleich ein ordentliches Standard-Objektiv mit zu erwerben. Denn die mitgelieferten Kitobjektive können nicht gerade mit der besten Bildqualität aufwarten und sorgen so leider für schlechtere Fotos. Außerdem lässt sich die Blende für viele Situationen nicht weit genug öffnen. Das heißt in der Kurzfassung, dass man nicht immer mit einem verschwommenen Hintergrund fotografieren kann.

Punkte, die beim Spiegelreflexkamer kaufen nicht entscheidend sind:

Natürlich gibt es auch Aspekte, die gerade nicht sehr entscheidend beim Spiegelreflexkamera für Einsteiger kaufen sind. Das wäre zum einen die Anzahl an Megapixeln. Diese sagt nämlich nichts über die Qualität der späteren Aufnahmen aus. Ebenso unwichtig ist, ob die DSLR einem die Möglichkeit bietet, direkt nach dem Fotografieren Filter auf die Bilder zu legen. Denn solche Spielereien lassen sich in Fotobearbeitungsprogrammen deutlich professioneller um setzen. Auch nicht so wichtig ist es, wie hoch man die ISO-Empfindlichkeit einstellen kann. Denn bereits nach 3600 hat man deutlich sichtbare Körnungen und ein leichtes Rauschen im Bild. Wer viel bei geringem Licht fotografieren möchte, sollte sein Geld lieber in ein Objektiv investieren, wo man die Blende besonders weit öffnen kann.

Spiegelreflexkameras für Einsteiger:

Obwohl es nicht die perfekte DSLR für Einsteiger gibt, möchte ich an dieser Stelle doch einmal die 3 besten Einsteiger Spiegelreflexkameras auf dem deutschen Markt auf listen:

Falls Dir keines der hier erwähnten Modelle zu sagt, findest Du auf Spiegelreflexkamera-Tests.net aber noch eine Menge an Spiegelreflexkamera Produkttests.