Tipps zur Tierfotografie: Worauf muss ich achten?

Tierportrait Hund

Wer kennt das nicht? Unzähliger Bilder gemacht und alle gleich wieder gelöscht, weil sich der eigene Hund oder die Katze einfach nicht ablichten lassen wollen oder zumindest nicht so, dass von einer ansprechenden Fotografie geredet werden kann.

Vor diesem Problem stehen sehr viele Amateur- und Hobbyfotografen, wobei den misslungenen Aufnahmen meist mehrere Faktoren zugrunde liegen. Doch gelungene Tierfotografie muss nun nicht unbedingt bedeuten, dass im technischen Bereich zwingend aufzurüsten ist.

Es lassen sich selbst mit herkömmlichen digitalen Kleinbildkameras durchaus gute Ergebnisse erzielen, wobei klar sein muss, dass es Grenzen gibt, die nun eben doch nur durch bessere Technik überschritten werden können.

Wer also auch technisch einwandfreie Bilder erzielen möchte, sollte sich eine Spiegelreflexkamera zulegen und sich intensiv mit ihr auseinandersetzen.

Fotos in Bewegung – Wichtige Tipps

HundTiere in Bewegung perfekt aufzunehmen gehört in der Profifotografie selbst mit hochwertiger Ausrüstung zu den anspruchsvolleren Aufgaben, wobei nicht selten mit riesigen Zoom-Objektiven gearbeitet wird, die im Umgang sehr viel Übung benötigen.

Doch auch mit „normalen“ Objektiven mit Brennweiten bis zu 300mm lassen sich super Ergebnisse erzielen. Wichtig sind hierbei die Einstellungen. Für ungeübte eignet sich beispielsweise der „Sportmodus“. Wer sich schon weiter in die Thematik eingearbeitet hat, kann sämtliche Einstellungen manuell vornehmen.

Der Sport- oder Bewegungsmodus beinhaltet in der Regel einen ständigen Autofokus sowie verkürzte Verschlusszeiten (manuell sollte man mind. 1/500sek oder kürzer einstellen).

Das bedeutet in der Umsetzung aber auch eine gute Ausleuchtung des Motivs – idealerweise Tageslicht – noch besser ist Sonnenschein, wobei der oder die Fotografin die Sonne im Rücken haben sollte.

Bei der Aufnahme, das bedeutet aber etwas Übung, sollte durch Vorhalten der Bewegungsablauf des Hundes oder der Katze vorweggenommen werden. Um das Tier auf der späteren Aufnahme in die Bildmitte zu bekommen, sollte es sich beim Drücken des Auslösers noch etwas vor der Bildmitte befinden.

Tierporträts leicht gemacht

Portrait von zwei HundenBeim Portrait kommt es mehr auf die Kommunikation zwischen Mensch und Tier an. Es geht um den richtigen Zeitpunkt. Unruhige Tiere in Spiellaune sind daher keine guten Porträtmotive. Ein guter Zeitpunkt ist beispielsweise, nachdem das Tier gefüttert wurde. Üblicherweise folgt der Fütterung eine Ruhephase, die ein gutes Porträt erlaubt.

Um das Tier in die richtige Position zu rücken, kann der Fotograf beispielsweise mit Leckerchen oder Spielzeug arbeiten, um den Blick zu fokussieren. Hierzu eignet sich meist eine zweite Person als „Animateur“, damit sich der Fotograf voll und ganz auf das Fotografieren konzentrieren kann. Ein aufgerichteter Kopf mit einem ansprechenden Hintergrund sollte das Ziel sein.

Tierfotos sollten immer in Augenhöhe erfolgen. Dies gilt, soweit möglich, auch für Bewegungsfotos. Eine Fotografie von oben nach unten ergibt immer einen verzerrten Blickwinkel, der den Charakter des Tieres nicht widerspiegeln kann. Oftmals wirken Hunde und Katzen auch sehr klein oder zerbrechlich, wenn sie beispielsweise aus der Vogelperspektive aufgenommen werden.

Für die Aufnahme empfiehlt sich auch beim Portrait Tageslicht, wobei ein völlig neutraler Hintergrund nicht unbedingt sein muss, er sollte aber auch nicht zu unruhig sein, zum Beispiel durch zu viel herumliegendes Spielzeug. Hier bietet sich der eigene Garten oder ein öffentlicher Park an.

Hier erweist es sich von Vorteil, wenn das Tier zuverlässig abrufbar ist und sich nicht so leicht ablenken lässt, denn dann kann man getrost auf eine Leine verzichten, welche das Bild nur unnötig stört.

Das Tageslicht, vor allem der Sonnenschein, kann je nach Uhrzeit genutzt werden, um reizvolle Kontraste in das Tierporträt einzubringen. So etwa kurz vor Sonnenuntergang oder kurz nach Sonnenaufgang.

TierportraitDie schräg stehende Sonne verstärkt die Kontraste und erzeugt eine intensive Tiefenwirkung und so manches Mal unerwartete Lichtspiele und Reflexe, die das Porträt vom eigenen Tier zur Besonderheit machen. Das Tier in der Mittagssonne zu fotografieren sollte unbedingt vermieden werden, da die hoch stehende Sonne starke Schlagschatten wirft, welche auf Fotos nicht unbedingt schön anzusehen sind.

Wenn die Fotosession dann beendet ist, beginnt das Aussortieren am PC. Die schönsten Bilder bestellt man sich dann am besten auf Papier, schließlich kommt man einfach viel zu selten dazu sie sich digital wieder anzusehen. Dazu passende moderne rahmenlose Bilderhalter gibt es zum Beispiel bei rahmenversand.com zu einem günstigen Preis.

Rahmenlose Bilderhalter eignen sich für das Einrahmen von Tierportraits sehr gut, da sie nicht vom Wesentlichen, dem Bildmotiv, ablenken und im Prinzip zu jeder Einrichtung passen.

Mit diesen Tipps wünschen wir viel Spaß beim Fotografieren und Üben!